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UniGay goes Alumni

 

| 27. April 2012, ab 19.00 |
Alumni Club für Schwule und Lesben

Am letzten Freitag im April wurde in Zürich die Gründung des UniGay Alumni Clubs gefeiert. Im Rahmen eines gemütlichen Dinners wurde der Verein mit seinen Zielen vorgestellt und intensive Kontaktpflege unter den Alumni und Studierenden betrieben.

Mit der Gründung des UniGay Alumni Clubs anfangs Jahr wurde eine schon allzu lange bestehende Lücke in der umfassenden Liste der HSG Alumni Clubs geschlossen. Fortan bietet der Club allen LGBT (lesbian, gay, bisexual and transgender) Alumni der Universität St. Gallen die Möglichkeit, sich im Rahmen eines organisierten Netzwerkes auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.

Die Aktivitäten der UniGay Alumni orientieren sich an denjenigen der HSG Alumni: Im Rahmen des «Friendraising» soll der Kontakt unter den LGBT Alumni gepflegt werden. Explizit erwünscht sind auch schwule, lesbische und bisexuelle Alumni, welche zu ihrer Studienzeit nicht bei UniGay dabei waren. Im Bereich «Brainraising» werden die Alumni ihre Erfahrung und ihr Know-How zur Verfügung stellen. In diesem Zusammenhang steht auch ein neu geplantes UniGay Programm, welches unter anderem das Themenfeld Coming-Out und Karriere anspricht. Schlussendlich sollen durch das «Fundraising» als dritten Pfeiler gewisse Aktivitäten von UniGay ermöglicht werden, deren Finanzierung bisher nicht sichergestellt werden konnte.

Gelungenes erstes Dinner
Am 27. April versammelte sich eine ansehnliche Schar Alumni im Restaurant zum Grünen Glas in Zürich zu einem ersten gemeinsamen Nachtessen. Ebenfalls mit von der Partie waren zahlreiche Mitglieder von UniGay, welche momentan ihr Studium an der Universität St. Gallen absolvieren.

Während des gemütlichen Apéros ergriff Silvan Amberg, der Präsident des UniGay Alumni Clubs, die Möglichkeit, den neuen Club und sein Ziele kurz vorzustellen. Er appellierte dabei an die Vorbildfunktion der Alumni: «An der HSG haben viele Studierende aus Karrieregründen Angst vor dem Coming-Out. Deshalb ist es entscheidend, dass eine Gruppe von erfolgreichen Absolventen da ist und den Studierenden Mut macht, zu sich selbst zu stehen».

Auch Samuel Naef, der Präsident von UniGay, betonte in seiner Rede die Wichtigkeit des Austausches zwischen aktuellen und ehemaligen Studierenden. Dabei wünscht er sich insbesondere, dass sich zahlreiche UniGay Alumni am neu geplanten UniGay Programm zum Austausch mit den heutigen Studierenden beteiligen werden.

Bei Speis und Trank konnten anschliessend neue Kontakte geknüpft und bestehende Freundschaften gepflegt werden. Aufgrund der angeregten Diskussionen und der spannenden Erzählungen über das LGBT-Leben an der HSG während den letzten 30 Jahren wurde es ein sehr kurzweiliger Abend. Dementsprechend verwundert es auch nicht, dass mehrmals auf die Notwendigkeit hingewiesen wurde, einen Anlass wie UniGay Alumni Dinner schon bald zu wiederholen.

 

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